Rechtsprechung mal anders

Entschädigung für Kinderpornohändler

Einem deutschen Internet-Kinderpornohändler wurde von einem Gericht in Taiwan eine Entschädigung zugesprochen.

Weil ein Mitarbeiter des Internetproviders eine CD mit Daten deutscher Kinderpornohändler, die ihre Filme über Server des taiwanesischen Providers ins Internet gestellt haben, an die deutschen Behörden verkauft hat, billigte ein Gericht in Taiwan einem deutschen Kinderpornohändler eine Entschädigung zu. Der Internetprovider habe den Kläger zu spät darüber informiert, dass seine Kundendaten und die Hunderter anderer Kinderpornohändler gestohlen worden waren. Der Internetprovider habe es versäumt, die Betroffenen unverzüglich über den Datendiebstahl zu informieren. So hatten die Betroffenen keine Möglichkeit, sich selbst anzuzeigen und durch ein umfassendes Geständnis mildere Strafen zu erwirken.

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Ersetze Kinderpornohändler durch Steuerbetrüger, Internetprovider durch Bank und Taiwan durch Liechtenstein, dann wird die Geschichte wahr.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (soll man noch hoffen?…).

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