Nachgetragen: Strobo

Erinnert sich eigentlich noch irgendjemand an Helene Hegemann? Richtig, das ist die hochbegabte Autorin, deren Begabung sich besonders darin zeigte, ihr Werk ohne Quellenangabe aus Versatzstücken anderer Schriftwerke, vornehmlich aus „Strobo“ des Bloggers Airen, zu erstellen. Glücklicherweise hat sich der Hype um dieses Machwerk, das von den Lesern nicht wirklich mit Ruhm überschüttet wird, gelegt.

Immerhin hat der Verlag Ullstein, der sich die Rechte an „Strobo“ dank intertextueller Verschwiegenheit seiner Autorin erst nachträglich sichern konnte, seine Ankündigung wahrgemacht und mit eben diesem „Strobo“ das Original aufgelegt. Allerdings schlägt auch dieses nicht so richtig ein.

Scheint, dass Sex and Drugs zwar für ein schickes (selbst erlebtes oder abgeschriebenes) Partyleben und lokal begrenzten C-Promi-Status in Berlin reichen, aber noch lange kein gutes Buch machen.

nachgetragen

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