Atommüll Asse: Weil nicht sein kann …

Frage: Welche Qualifikation benötigt man für eine Tätigkeit im Bundesumweltministerium?

Die Tatsache, dass es in der Umgebung des Atommülllagers Asse – in das ganz aus Versehen zehnmal mehr radioaktiver Abfall als vorher bekannt reingeworfen eingelagert wurde – erhöhte Krebsraten gibt, lässt sich inzwischen nicht einmal mehr mit statistischen Tricks wegdistkutieren, obwohl damit seit Jahren viel Übung und Erfahrung vorhanden ist.

Also wird der statistische Zufall als Erklärung herangezogen. Die wissenschaftliche Begründung dafür, dass die erhöhten Krebsraten nicht auf den Atommüll zurückzuführen sind, lautet: „Kann gar nicht sein.“

Antwort: Man muss seinen Morgenstern gelesen haben.

„Weil, so schließt er messerscharf,
nicht sein kann, was nicht sein darf.“

Christian Morgenstern, Die unmögliche Tatsache

nachgetragen

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Ein Kommentar

  1. Asse: Müllproblem? Wo? « nachgetragen!

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