Asse: Müllproblem? Wo?

Fassen wir einmal zusammen: Der ehemalige, heute als Versuchsendlager missbrauchte Salzstollen Asse ist einsturzgefährdet. Kann passieren. Problem ist in disem Fall nur, dass dort radioaktiver Müll lagert – vor sich hin gammelt, ist wohl das bessere Wort. Die Menge ist zehnmal größer als bisher angenommen. Seit 1970 wird dort entsorgt versuchsweise endgelagert, inzwischen rund 126.000 Fässer (falls nicht in einer dunklen Ecke noch mehr gefunden werden). Der auf Hunderttausende von Jahren strahlende Müll liegt dort völlig ungeordnet und uninventarisiert herum. Ach ja, Arsen, Quecksilber und Blei hat man auch dort hineingeworfen, aber das sind im Vergleich zu den strahlenden Hinterlassenschaften der Atomwirtschaft Lappalien, die gern mal vergessen werden.

Und jetzt stellt sich heraus, dass in Wirklichkeit alles noch viel schlimmer ist, als bisher angenommen.

„In dem früheren Salzbergwerk fließt wesentlich mehr radioaktive Lösung als bisher. AKW-Gegner fürchten jetzt, dass sich die eingelagerten Fässer auflösen.“

www.tagesspiegel.de

Alles nur statistischer Zufall.

nachgetragen

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Ein Kommentar

  1. Bruno

     /  6. Januar 2011

    Bravo

    Antwort

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