Krise!

Jetzt hat es also (schluchz!) auch die Waffenindustrie erwischt: Umsatzeinbruch!

Aber bevor nun das große Heulen und Zähneklappern ausbricht, Benefizveranstaltungen geplant und Spendenkonten eingerichtet werden: Alles nicht so schlimm.

Die führenden Rüstungskonzerne reagierten durch Produktionskürzungen, Spezialisierung und teils durch den Umstieg auf nicht-militärische Produktion auf die Krise oder versuchen, sich dort anzusiedeln, wo der Absatz noch blüht. Lateinamerika, der Nahe Osten und Asien sind laut Sipri die Hoffnungsmärkte der Waffenhändler.
Badische Zeitung

Blühender Absatz, Hoffnungsmärkte, das hört man doch gern!

Und falls sich doch noch jemand Sorgen macht:

Trotz des deutlichen Rückgangs stecke der Waffenhandel aber nicht in einer Krise, sagte SIPRI-Analystin Susan Jackson der Nachrichtenagentur dapd. „Wir gehen hier von einem kurzfristigen Trend aus, der sich maximal ein paar Jahre halten wird“, sagte Jackson.
Der Westen

Puh, ein Glück. Dann kann es ja munter weitergehen mit dem heiteren Morden. Und ich dachte schon … (*Angstsweiß abwisch*)


PS: Ich dachte immer, ich hätte eine zynische Ader, aber die deutsche Presselandschaft macht mir klar, dass ich auf dem Gebiet ein Azubi bin. Da kann ich noch was lernen!

PPS: Kleiner Tipp vom Azubi: Vielleicht vor dem Copy/Paste die Agenturmeldungen einfach mal lesen?




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