Pferdefleisch noch mal

Fleißig wird weiter DNA-gestestet, veröffentlicht und sich überschlagen, was Forderungen und Versprechungen zu „alles wird besser“ angeht. Letzteres natürlich nur von den Leuten, die nicht gerade mit Amazon beschäftigt sind. Soll heißen: Langsam ist die Sensation ausgelutscht, zum Glück gibt es gleich die nächste.

Letztlich hat aber dieser ganze „Pferdefleischskandal“ auch etwas Gutes, wenn dabei bekannt wird, dass die Zustände bei der Produktion des Pferdefleisches der eigentliche Skandal sind. Auf der Seite des Tierschutzbundes Zürich kann man sich beispielsweise darüber informieren. Und selbst wenn Pferdefleisch vom amerikanischen Kontinent aktuell in den Fertiggerichten hier vermutlich nicht enthalten ist, schadet es wohl nicht, zu wissen, dass auch in den USA Pferdefleisch auf unsägliche Weise „produziert“ wird.

Nun kann man zwar hiesigen Pferdefleischkonsumenten nicht den Vorwurf machen, sie hätten, wie bei Rind oder Schwein oder Huhn oder …, die Zustände für ihr billiges Fleisch in Kauf genommen, denn sie wussten ja nicht einmal, dass sie Pferd essen.

Jetzt soll allerdings niemand mehr sagen können, er/sie habe nichts gewusst!

Zu „bewundern“ ist dieser Umgang mit Pferden übrigens schon in Marilyn Monroes bestem Film, Misfits, von 1961.

http://www.youtube.com/watch?v=kQ3Ae8Od4W4

Leider in sehr schlechter Qualität, aber auf IMDb gibt es ihren Ausbruch zum Nachlesen:

http://www.imdb.com/title/tt0055184/quotes?qt0252482

Scheint sich nicht viel geändert zu haben seitdem.




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