Hurra, wir privatisieren nicht!

… behauptet jedenfalls die Frankfurter Rundschau.

Kommissar Barnier habe seine Vorschläge entscheidend abgeschwächt, ist dort zu lesen. Auf der Seite right2water liest sich das allerdings weniger euphorisch.

Das muss ich mir mal in Ruhe ansehen, um festzustellen, welche Sicht treffender ist. Ich fürchte, dass der Trend zur zwangsweisen Privatisierung von Infrastruktur damit tatsächlich noch lange nicht aus der Welt ist. Von daher: weiter unterschreiben! Je mehr Leute zeigen, dass sie dagegen sind, desto größer ist die Chance, das noch zu verhindern. Das Ziel sind 2 Millionen Unterschriften bis September!




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3 Kommentare

  1. Ueber solche Privatisierungsgeschichten koennte ich ein Buch schreiben, deshalb fange ich lieber gar nicht erst an! Ausser Spekulanten verdient jedenfalls fast niemand dran, vor allem nicht die Endverbraucher!

    Antwort
    • Bisher war ich eigentlich der Meinung, dass die Privatisierung beispielsweise im Bereich Telefon oder Strom (ich kan z. B. echten Ökostrom beziehen) schon Vorteile gebracht hat. Allerdings wurde auch diese Meinung heute erschüttert.
      Auf jeden Fall sollten bestimmte Infrastrukturanlagen (Schienen, Straßen, Stromnetz, Telefonnetz und -anlagen) in öffentlicher Hand bleiben, da Privatisierung nun mal (heute mehr denn je) ausschließlich mit Gewinnmaximierung gleichzusetzen ist. Es funktioniert vielleicht bei Konsumgütern, die Kunden mit Billigqualität abzuspeisen, beim Stromnetz wird das allerdings gefährlich.

      Antwort

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