Am Donnerstag wird abgestimmt …

über die Frauenquote. Da wollte ich doch mal schnell dran erinnern, dass Ministerin Schröder „ihre politische Zukunft“ an die Ablehnung der Frauenquote geknüpft hatte. Nicht dass die gute Frau das noch vergisst.

Ein Hoffnungsschimmer

Ministerin Kristina „Links-ist-aber-auch-doof„-Schröder „knüpft ihre politische Zukunft an Nein zur Frauenquote„. In anderen Medien wird sogar das Wort „Rücktritt“ in diesem Zusammenhang ausgeschrieben.

Nie war es einfacher, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

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Rücktritt? Da war doch noch was …

Nun hat der Herr Doktor a. D. endlich getan, was er schon vor zwei Wochen hätte tun sollen: zurücktreten. Nun gut, das Format einer Margot Käßmann, Fehler einzugestehen und Konsequenzen zu tragen, hat wohl nicht jeder, da hilft auch das besonders edle Blut nicht.

Ein anderer klebt aber noch fester in seinem Sessel und scheint entschlossen, „Aussitzen“ zu seiner hervorstechendsten Eigenschaft zu machen. Der Name: Adolf Sauerland. Das Stichwort: Loveparade.

Da hat sich schön der Bock selbst zum Gärtner gemacht , indem er damit argumentierte, im Amt bleiben zu müssen, um zur Aufklärung beitragen zu können. „Mein allergrößtes Interesse ist, dass die Hintergründe, die zu dieser Katastrophe geführt haben, lückenlos aufgeklärt werden. Es geht darum, die Verantwortlichen ausfindig zu machen und dann die nötigen Konsequenzen zu ziehen“, sagte er der Rheinischen Post in einem Interview.

Inzwischen wird auch klar, wie sich zumindest die Staatsanwaltschaft diese Aufklärung vorstellt: „In mindestens zwei Fällen ist die Staatsanwaltschaft strafrechtlich gegen Bürger vorgegangen, nachdem sie gegen Adolf Sauerlands Verhalten nach dem Loveparade-Unglück demonstriert hatten“, schreibt der Tagesspiegel. Wenn man seinen Unmut gegen die Obrigkeit äußert und dabei ein T-Shirt mit dem Aufdruck „LP 2010, 21 Tote, 511 Verletzte“ trägt, macht man sich, eh man es sich versieht, des „unbefugten Tragens von Uniformen“ schuldig – so heißt es im Schreiben der Staatsanwaltschaft laut WDR. Von der „nicht angemeldeten Demonstration“ ganz zu schweigen.

In Duisburg hätte selbst der Gutti noch was lernen können.

nachgetragen

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